Vor dem Bau eines Hauses ist es unabdingbar, die Finanzierung auf ein solides Fundament zu stellen.

  • Kosten für die Hausbau Finanzierunghöhe ermitteln

Hierzu sind zunächst die Gesamtkosten zu ermitteln, also die Summe aus allen Kosten, die mit dem Erwerb und der Erschließung des Grundstücks zusammen hängen, den eigentlichen Kosten für den Bau des Hauses sowie den Nebenkosten. Um die Kosten für die anschließende Hausbau Finanzierung festzulegen sind die Bauunternehmer und/oder Architekten behilflich.

  •  Der Finanzplan

Neben den Kosten des Hausbaus fließen das zur Verfügung stehende Eigenkapital und sonstige Eigenmittel sowie die möglicherweise zu erbringenden Eigenleistungen in den Finanzplan ein. Als erstrebenswert wird eine Eigenkapitalquote von etwa 30 Prozent angesehen, um die Zinsbelastung möglichst gering zu halten. Bei der Auflistung der Eigenmittel können neben Bausparguthaben, sonstigen Sparguthaben und Kontoguthaben auch Rückkaufswerte von Lebensversicherungen, Aktien, wertvolle Sammlungen, Verwandtendarlehen und Darlehen von Arbeitgebern, Erbschaftsansprüche, festverzinsliche Wertpapiere, Gold, Edelsteine und Bargeld berücksichtigt werden.

  •  Monatliche Belastung ermitteln

Weiterhin ist die tragbare monatliche Belastung zu ermitteln. Hierzu werden das Nettoeinkommen des oder der Verdiener nebst Weihnachtsgeld und sonstigen Sonderzahlungen, Nebeneinkommen sowie Kindergeld und sonstige Einnahmen zusammengerechnet. Von der Summe der Einnahmen werden die Lebenshaltungskosten der Familienmitglieder, Versicherungsbeiträge, sonstige Verpflichtungen und die Bewirtschaftungskosten für den Neubau abgerechnet. Die verbleibende Summe stellt die tragbare monatliche Belastung dar. Es ist genau zu überlegen, ob die ermittelte monatliche Belastung auch dauerhaft tragbar ist; hierbei ist die Beschäftigungslage realistisch einzuschätzen und die Frage zu stellen, welche Reserven für unvorhergesehene Ausgaben wie Kfz-Reparaturen sowie einen längeren Krankenhausaufenthalt zur Verfügung stehen.

 

Aus der tragbaren monatlichen Belastung ergibt sich die Höhe der Bausumme, die mit Fremdmitteln finanziert werden kann. Unter Einbeziehung des Eigenkapitals und der Eigenleistungen lassen sich damit die finanzierbaren Kosten für den Hausbau veranschlagen. Wenn Hilfe bei der Aufstellung einer soliden Finanzierung benötigt wird, führt der erste Weg sicher immer zur Hausbank. Doch auch Bauträger bieten zumeist Beratungen und Hilfeleistungen bei der Aufstellung eines Finanzierungsplanes an. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, mehrere Finanzierungsangebote miteinander zu vergleichen, um eine möglichst günstige Hausbau Finanzierung zu erlangen.

 

Bauherren sollten sich darüber klar werden, ob sie eine möglichst geringe monatliche Belastung, eine höchstmögliche Kreditsumme oder eine geringstmögliche Laufzeit bei der Hausbau Finanzierung anstreben. Beim Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote sollte man tabellarisch Effektivzins und Tilgungssatz, die Dauer der Zinsfestschreibung, Bearbeitungsgebühren, die monatliche Belastung, die Laufzeit und die Gesamtsumme der Kosten festhalten. Auch die Frage, ob und wann Sondertilgungen möglich sind, ist von Interesse. Neben einer gründlichen und systematischen Gegenüberstellung der Konditionen ist auch die Atmosphäre in den Beratungsgesprächen und die Kompetenz der Gesprächspartner ein wichtiges Kriterium dafür, wem man bei der Finanzierung seines Bauvorhabens das Vertrauen schenkt.

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