Wer sein Badezimmer sanieren möchte, der kann nicht nur auf Gipskartonplatten Fliesen verlegen lassen.
Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten. In diesem Artikel stelle ich Ihnen 6 Alternativen vor. Eine zementgebundene Leichtbetonplatte, Fliesenbauplatten, Kalkzementputz, die Verlegung auf dem alten Mörtelbett der bereits bestehenden Wandfläche, das Dickbettverfahren und das Verlegeverfahren Fliesen auf Fliesen.
Manch einer ist mit der Aufgabe Löcher in Fliesen zu machen total überfordert. Warum ist das so?
Da es die verschieden Arten von Fliesen gibt, sind diese auch unterschiedlich hart.
Eine Steingutfliese kann man zum Beispiel mit einem speziellen Fliesenhammer aufhämmern um anschließend das Loch in der Fliese mit einer Knippex Rabitz-Zange oder auch mit einer Papageienzange zu vergößern und weiter zu verarbeiten.
Fliesen reparieren und auswechseln. Der Fachmann nutzt dafür entsprechende Werkzeuge.
Jeder der es schon einmal selber ausprobiert hat, weiß, dass das Fliesen auswechseln nicht gerade zu den einfachsten Arbeiten des Fliesenlegers gehört. Bevor der bereits entstandene Schaden noch größer wird, sollte man auch beim Fliesen reparieren und auswechseln vieles beachten. Egal ob sich ein Riss in der Oberfläche der Fliese befindet oder nur eine Kante abgeplatzt ist, der Arbeitsaufwand ist immer der gleiche.
Kleine Details machen das eigene Badezimmer zu einem Traumbad. Kann wirklich jeder Mensch richtig Wandfliesen und Bodenfliesen selber verlegen?
Leider wird dem Heimwerker zu oft das Fliesenlegen als leichte und einfache Arbeit verkauft, die man doch auch selber verrichten kann. Im eigenen Keller sicherlich auch kein Thema, doch einen Raum, den ich jeden Tag betrete, sollte dieser nicht perfekt und richtig verlegt sein? Ohne Kantenstände und mit durchlaufenden waagerechten und senkrechten Fugen?
Um die gefliesten Wandbeläge im Badezimmer oder auch in der Küche zu verändern kann man auch die Fliesen überkleben.
Mit dem überkleben der Fliesen werden ganze Räume neu gestaltet und die alten Wandfliesen erhalten einen neuen Glanz. So kann man das Badezimmer zu der eigenen Wohlfühloase verwandeln. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten.
Wer von Ihnen kennt das? Der Frühling naht, die Sonne lässt sich wieder blicken und schon möchte man am liebsten das ganze Haus sanieren und erneuern.
Wann geplante Sanierungsarbeiten und Fliesenarbeiten günstiger sind
Und wieder einmal hat uns die Sonne und das schöne Wetter etwas fröhlicher gestimmt. Doch leider hat dieses auch einen bitteren Beigeschmack. Denn zur Frühlings und Sommerzeit einen Handwerker zu finden, ist viel schwieriger als in der Winterzeit. Wegen der ersten Sonnenstrahlen wurden wir regelrecht hypnotisiert und geblendet. “Warum erreiche ich jetzt im Frühling keinen einzigen Handwerker?Ich habe jetzt schon mehrmals angerufen und keinen erreicht, ständig war besetzt. Und beim Handwerker in der nächsten Ortschaft ist es nicht anders. Mag mich denn keiner mehr? Da will ich schon mal etwas sanieren und einen Auftrag vergeben und keiner ist zu erreichen”.
Von der nicht genutzten Badewanne zur barrierefreien Dusche.
Der Umbau: Dusche fliesen und Dusche abdichten.
In der folgenden Tabelle beschreibe ich eine Badsanierung, beziehungsweise eine Teilsanierung des Badezimmers. Der Platz der vorhandenen Badewanne sollte genutzt werden um hier eine barrierefreie, bodengleiche und behindertengerechte geflieste Dusche einzuarbeiten. Hier sollte nur der Wandbereich in der Dusche und die gesamten Bodenfliesen im Badezimmer erneuert werden.
Möchte man die Silikonfugen entfernen und erneuern, sollte man diese Arbeit einem Fachmann überlassen.
Oft werden die Silikonfugen, auch Rand und Anschlussfugen genannt, mit der Zeit porös und unansehnlich. Diese sollten dann entfernt und ausgewechselt werden. Wer diese Arbeit schon einmal selber verrichtet hat, der weiß, wie schwierig es ist. Denn eine Silikonfuge fachmännisch zu erneuern, dass will gelernt sein.
Gerade bei großformatigen Bodenfliesen ist es wichtig, dass diese auf einem geraden und fluchtgerechten Boden verlegt werden. Doch auch bei den Bodenausgleichsmassen gibt es Unterschiede und beim verarbeiten sollte man einiges beachten.
Vor dem Fliesen verlegen können Betondecken, Zementestriche und Gussasphaltestriche ausgeglichen und nivelliert werden. Auch keramische Fliesen oder Holzuntergründe können nivelliert und gespachtelt werden und anschließend mit Fliesen verlegt werden. Auch für Untergründe mit integrierter Fußbodenheizung gibt es entsprechende Fußboden Ausgleichsmassen. Zum Teil können bis zu 10mm ausgeglichen werden, dieses ist aber auch wieder von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Viele der Bodenausgleichsmassen können bei dickeren Schichten mit Quarzsand/Estrich (Körnung 0-4mm) gestreckt werden.
Nachdem man sich eine entsprechende Fliese für sein Projekt ausgesucht hat, muss man sich anschließend die passenden Fugenfarben für die Wand und Bodenfliesen aussuchen. Das Fliesen verfugen ist eine der ersten Tätigkeiten die ein Fliesenleger Azubi lernt.
Auf dem ersten Blick schaut diese Tätigkeit wie im Video zu sehen ist, auch ziemlich einfach aus. Wer sich das Fliesen verfugen selber zutraut, der sollte schon etwas handwerkliches Geschick und das nötige Feingefühl mitbringen. Auch ein Fliesenlegerlehrling muss für diese Tätigkeit 3 Jahre lernen, um diese perfekt zu beherrschen.
Gängige Fugenfarben
Es gibt zahlreiche Hersteller die die unterschiedlichsten Fugenfarben und Fugenmörtel im Programm haben. Die Bezeichnungen dieser Fugenfarben sind zwar oft identisch, sind aber in der Regel vom Farbton unterschiedlich. Früher wurden die Wand und Bodenfliesen oft mit der gleichen zementären Fugmasse ausgefugt.
Entscheidend ist später das Gesamtbild der verlegten Fliesenfläche. Soll die Fuge hervortreten oder harmonisch auf den Fliesenbelag abgestimmt sein?
Die gängigsten Farben für Fugen im Wandbereich sind silbergrau, manhatten, hellgrau, pergamon, weiß und anthrazit. Für den Bodenbereich sind in der Regel graue Fugen zu empfehlen.
Flexibler Fugenmörtel
Es gibt bereits Fugenmörtel die Wasserabweisend mit Perleffekt und Schmutzabweisend sind. Diese sind gerade in Feuchträumen wie im Badezimmer bevorzugt zu verarbeiten.
Die Hersteller bieten Fugenzeug für die unterschiedlichsten Fugenbreiten an. Für den Bodenbelag sollte man einen schnell erhärtenden und flexiblen Fugenmörtel wählen.
Fliesen verfugen
Vor Beginn der Fugarbeiten, sollte der Fliesenbelag vor Schmutz und Dreck befreit sein. Gegebenfalls sollten die Fugen ausgekratzt werden. Auch der Untergrund sollte gleichmäßig getrocknet sein, denn sonst kann es zu einer Fleckbildung im Fugenmaterial führen. Nachdem der Fugenmörtel in einem sauberen Eimer mit kaltem Wasser klumpenfrei angerührt wird, kann dieser mit einem Fugbrett diagonal in die Fugen der Wand und Bodenfliesen eingeschlämmt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Fugen vollständig ausgefüllt sind.
Kurze Zeit später, wird dann mit einem Schwammbrett der Fliesenbelag diagonal vorgewaschen. Einige Minuten später wird dieser dann noch einmal mit dem Schwammbrett diagonal nachgewaschen. Der restliche Zementschleier kann dann einen Tag später mit einem trockenen und verfärbungsfreien Tuch abgerieben werden.
TIPP: Lassen Sie sich von Ihrem Fliesenleger Fachmann in Sachen “Fliesen verfugen”und “Auswahl der Fugenfarben”beraten.
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